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Home ADAC GT Masters

International und vielfältig: Das ADAC GT Masters 2026

20.04.2026
in ADAC GT Masters

Das ADAC GT Masters steht in den Startlöchern für die Saison 2026. Mit einem vielversprechenden Fahrerfeld und insgesamt sechs verschiedenen Marken präsentiert sich die GT3-Nachwuchsliga des ADAC in ihrer 20. Saison erneut hochklassig. Mit 570.000 Euro in Geld- und Sachpreisen ist ein attraktiver Preisgeldtopf ausgelobt, der an die erfolgreichen Teilnehmer ausgeschüttet wird. Zum ersten Mal in der Serienhistorie wird die Saison außerhalb Deutschlands starten. Vom 24. bis 26. April gibt das Feld aus aufstrebenden Nachwuchstalenten und ambitionierten Routiniers auf dem Red Bull Ring in Österreich Gas. Tickets für den Saisonauftakt im Rahmen der DTM sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich. Die Rennen werden auf Sport1 im Free-TV übertragen und online bei Joyn, ServusTV ON sowie YouTube-Kanal ADAC Motorsports live gestreamt.

ADAC GT Masters international wie selten
Insgesamt werden 28 Piloten aus 15 Ländern und vier Kontinenten an den Start gehen. Damit ist das ADAC GT Masters in dieser Saison international wie selten zuvor. Mit Ethan Brown (21/SGP/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) ist erstmals ein Pilot aus Singapur im Teilnehmerfeld. Mit Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport) geht das drittjüngste Fahrerduo in der Geschichte des ADAC GT Masters an den Start. Sie werden beim Saisonauftakt ein Durchschnittsalter von 18 Jahren, drei Monaten und 27 Tagen haben.

Das Feld ist bunt gemischt mit vielen neuen Gesichtern. 15 Fahrer starten erstmals eine volle Saison, davon zehn Rookies und vier Piloten, die in der Vergangenheit lediglich ein Rennwochenende bestritten haben. Mit den Vize-Champions des Vorjahres, Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) sowie den Zwillingen Sandro und Juliano Holzem (21/Polch/beide Schubert Motorsport), werden zwei Paarungen aus dem Vorjahr unverändert weiterfahren.

Neue Teams und Marken am Start
Die Piloten verteilen sich auf insgesamt sieben Teams. Mit der aus der DTM bekannten Mannschaft Comtoyou Racing aus Belgien sowie HGL Racing werden gleich zwei neue Teams im ADAC GT Masters gegen die Etablierten um Top-Platzierungen kämpfen. Das Haupt Racing Team, der Sieger in Fahrer- und Teamwertung des Vorjahres, ist erneut mit drei Ford Mustang GT3 am Start.

Erstmals setzen auch FK Performance Motorsport mit dem BMW M4 GT3 Evo und das Liqui Moly Team Engstler Motorsport mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 jeweils drei Fahrzeuge ein. Die österreichische Mannschaft von Razoon – more than Racing wird nach dem starken Einstieg im vergangenen Jahr nun zwei Porsche 911 GT3 R ins Rennen schicken. ADAC GT Masters-Urgestein Schubert Motorsport ist wieder mit einem BMW M4 GT3 Evo am Start. Über die fest in die Serie eingeschriebenen Teilnehmer hinaus freut sich der ADAC über eine hohe Nachfrage von Gaststartern bei ausgewählten Events. Die zusätzlichen Teilnehmer werden das hochklassige Feld des ADAC GT Masters nochmals verstärken.

Auf den Spuren von Finn Wiebelhaus
Ein wichtiger Baustein der Nachwuchsförderung bleibt auch in dieser Saison die „Road-to-DTM“. Der Sieger dieser Wertung erhält das Nenngeld für die nächstjährige DTM Saison. Die Fahrer bekommen Punkte für die gemeinsam erzielten Rennergebnisse und ihre individuellen Qualifying-Resultate, allerdings auch Abzüge für etwaiges Fehlverhalten auf der Strecke. Finn Wiebelhaus hat 2025 neben der ADAC GT Masters Fahrermeisterschaft auch die „Road-to-DTM“ gewonnen und für diese Saison den Aufstieg geschafft. Er tritt für HRT Ford Performance in der DTM an.

Rennen weiterhin auf Sport1 im Free-TV
In der Saison 2026 können sich die Fans wieder über ein breites Angebot an Live-TV und Streaming des ADAC GT Masters freuen. Sport1 überträgt die Sonntagsrennen in der Regel live und zeigt zudem im Vorfeld eine kurze Highlight-Zusammenfassung des Samstagslaufs. Darüber hinaus werden alle Rennen live auf Sport1, Joyn, ServusTV ON sowie YouTube-Kanal ADAC Motorsports gestreamt. Die Rennen können live und re-live in mehr als 150 Territorien weltweit verfolgt werden.

Perfekte Mischung aus Sprint und Endurance
Von den insgesamt sechs Rennwochenenden 2026 werden vier als Sprint-Events (Red Bull Ring, Zandvoort, Nürburgring und Hockenheimring) und zwei als Endurance-Veranstaltungen (Dekra Lausitzring und Salzburgring) ausgetragen.

Starterliste ADAC GT Masters 2026
#1 Max Reis (19/Ramstein)/Emil Gjerdrum (18/NOR/beide Haupt Racing Team)
#2 Niklas Kalus (20/Duisburg)/Kiano Blum (18/AUT/beide Haupt Racing Team)
#10 Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport)
#11 Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport)
#12 Jan Duran (18/ESP)/Joseph Ellerine (22/ZAF/beide FK Performance Motorsport)
#14 Leo Pichler (24/AUT)/Colin Bönighausen (21/DEU/beide Razoon – more than Racing)
#19 Tim Hütter (19/AUT)/Ethan Brown (21/SGP/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport)
#39 Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA/beide Comtoyou Racing)
#41 Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR/beide Razoon – more than Racing)
#56 Sandro und Juliano Holzem (21/Polch/beide Schubert Motorsport)
#63 Felix Hirsiger (27/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport)
#74 Max Cuccarese (19/ITA)/Alain Valente (29/CHE/beide Haupt Racing Team)
#77 Robin Rogalski (25/POL)/Simon Connor Primm (21/Großschirna/beide HGL Racing)
#163 John Paul Southern (24/USA)/Jonas Karklys (36/LIT/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport)

Text- und Bildmaterial: ADAC Motorsport

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