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Ein Wochenende voller großer Namen, schneller Sportwagen und überraschender Wendungen: Die Interwetten Sports Cars Challenge sorgte bei den Red Bull Ring Classics 2026 für Motorsport-Action direkt vor tausenden Fans in Spielberg.
TV22 war vier Tage lang vor Ort und begleitete Fahrer, Teams und Fahrzeuge von den ersten Trainings bis zu den entscheidenden Rennen.
Schon am Freitag sorgte Matthias Lauda für die erste große Überraschung. Nach mehreren Jahren ohne Renneinsatz fand er sich schnell im Sportwagen zurecht und stellte das Fahrzeug bei seinem ersten Wochenende direkt auf die Pole Position.
Nur knapp dahinter folgte Christian Klien. Der ehemalige Formel-1-Pilot hatte in seiner schnellen Runde Probleme mit der Benzinzufuhr und verlor dadurch wertvolle Zehntelsekunden.
Im zweiten Qualifying schlug Klien zurück. Mit einer Runde von 1:24,8 Minuten zeigte er laut Team, welches Potenzial im B.R.C. steckt. Matthias Lauda, Marco Fink und die weitere Konkurrenz lagen ebenfalls in Schlagdistanz.
Bei Matthias Laudas Fahrzeug wurden zunächst Getriebeteile kontrolliert und erneuert. Kurz vor dem ersten Rennen bemerkte das Team zusätzlich ein mögliches Motorproblem. Lauda konnte deshalb nicht starten und musste auch auf das zweite Rennen verzichten.
Trotzdem zog Matthias ein positives Fazit: Zwei Qualifyings, ein freies Training und sofort eine Pole Position zeigten, dass er auch nach mehreren Jahren Pause nichts von seinem Speed verloren hat. Und er machte deutlich, dass er gerne wieder Rennen fahren würde.
Auch Christian Klien wurde vom Technikpech verfolgt. Im ersten Rennen führte er zunächst, musste seinen Sportwagen dann aber wegen eines Problems mit einem Relais und der Schaltung an der Box abstellen.
Noch bitterer verlief Race 2: Bereits auf dem Weg in die Startaufstellung brach hinten links die Radaufhängung. Klien konnte das Fahrzeug abfangen und zeigte sich anschließend vor allem erleichtert, dass der Defekt nicht erst im Rennen passiert war. Marco Fink nutze seine Chance. Er gewann das erste Rennen vor einem überraschend starken Marco Werner.
Der dreifache Le-Mans-Sieger Werner war ursprünglich gar nicht für einen Renneinsatz geplant. Erst kurzfristig bekam er die Möglichkeit, einen rund 26 Jahre alten Norma-LMP1-Prototypen zu fahren – und kämpfte damit sofort um das Gesamtpodium.
Auch Franz Konrad, Sven Barth, Jeremy Sifat, Andreas Fiedler und weitere Sportwagen-Spezialisten sorgten für ein außergewöhnlich starkes Feld.
Die kleine Klasse wurde für das Interwetten-Team zum Erfolg: Diego Romanini feierte einen weiteren Klassensieg und sorgte damit trotz der technischen Rückschläge für positive Nachrichten.
Am Ende des Wochenendes sicherte sich Marco Fink den Gesamtsieg am Red Bull Ring. Sven Barth gewann die Gesamtwertung der Interwetten Sports Cars Challenge und krönte damit eine erfolgreiche Saison.
Die Interwetten Sports Cars Challenge zeigte bei den Red Bull Ring Classics einmal mehr ihre besondere Mischung: historische Sportprototypen, moderne LMP-Fahrzeuge, ehemalige Formel-1-Piloten, Le-Mans-Sieger und ambitionierte Privatiers gemeinsam auf einer Rennstrecke.
TV22 zeigt euch die Highlights, Interviews und Geschichten direkt aus dem Fahrerlager des Red Bull Rings.
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