Vom 14. bis 17. Mai 2026 schlägt das Herz des Langstreckensports an der Nordschleife: Bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring ist die längste Rennstrecke der Welt die große Bühne für Weltklasse-Motorsport und zugleich der Treffpunkt unzähliger Fans. Die Nennungsliste für den Endurance-Klassiker unterstreicht den Ausnahmecharakter: 161 Fahrzeuge sind genannt, allein in der SP9 (GT3-Fahrzeuge) ist die Vielfalt der über 40 Boliden so groß wie selten: Neun Hersteller sind vertreten, die Performance-Dichte ist entsprechend hoch. Mit Max Verstappen kommt zudem ein vierfacher Formel-1-Weltmeister in die Eifel: Doch die Botschaft ist klar: Auf der Nordschleife gewinnt kein Name, sondern nur ein Paket aus Speed, Fehlerfreiheit und Strategie, das 24 Stunden lang am Limit arbeitet. Wie groß die Spannung bereits vor dem Start ist, zeigt auch die enorme Nachfrage im Vorverkauf. Fans sollten sich ihre Tickets frühzeitig sichern, da möglicherweise erstmals in der 24h-Historie die Tageskassen aus Kapazitätsgründen geschlossen bleiben könnten. Wer daheim bleibt, kann die Rennaction in voller Länge bei NITRO erleben. Am gesamten Wochenende sind außerdem kostenloser Livestream, Ticker und Timing unter www.24h-rennen.de/live gebündelt.
Bühne der Champions: Verstappen trifft auf Weltklasse-Gegner
Der Start von Max Verstappen sorgt international für Aufmerksamkeit – und passt sportlich in ein Feld, das in der GT3-Spitze aus allen Nähten platzt. Verstappen selbst hat seine Motivation in einem kurzen Satz auf den Punkt gebracht: „Die 24h Nürburgring stehen schon lange auf meiner Wunschliste.“ Den Niederländer lockt die einzigartige Strecke – und vielleicht auch, dass er hier in bester Gesellschaft ist: Das Rennen ist 2026 ein Treffen jener Fahrer, die Titel und große Einzelerfolge in praktisch allen relevanten GT- und Profi-Serien gesammelt haben.
Ein Blick auf die Personalien zeigt, wie hart die Messlatte liegt. In der SP9-PRO stehen DTM-Champions der jüngsten Vergangenheit auf der Liste – darunter Thomas Preining (2023, Manthey-Porsche), Mirko Bortolotti (2024, Abt-Lamborghini) und Ayhancan Güven (2025, Manthey-Porsche). Dazu kommt die internationale Endurance- und GT-Elite: Piloten mit Erfolgen in der WEC, den 24h Le Mans, in der GT World Challenge oder in der IMSA prägen die Aufgebote vieler Top-Teams.
Titelverteidiger Rowe: zwei Schwergewichte – und eine zusätzliche Last
Als Titelverteidiger kehrt Rowe Racing mit der Startnummer #1 zurück – und auch hier ist der Anspruch für 2026 klar: Das Team setzt mit zwei stark besetzten BMW M4 GT3 auf die Titelverteidigung. Rowe-Pilot Augusto Farfus beschreibt die Ausgangslage treffend: „Wir kommen als Sieger zurück. Das bedeutet natürlich, dass wir eine zusätzliche Last auf unseren Schultern tragen. Ich halte unserer Fahreraufgebot für extrem stark. Ich sehe also keinen Grund, warum wir uns nicht zu den Favoriten zählen sollten. Aber natürlich kann man sich auf der Nordschleife oft nicht aussuchen, wer der Sieger ist, denn die Nordschleife entscheidet, wer der Sieger ist.“
Manthey im „Grello“: Der achte Sieg als Mission
Die Rowe-BMW werden von einer ganzen Meute von Top-Teams gejagt. An vorderster Front dabei: die Vorjahreszweiten von Manthey. Im „Grello“-Porsche 911 GT3 R mit der #911 greifen drei Topfahrer ins Volant, und Kévin Estre beschreibt: „Ich freue mich sehr, wieder am Steuer des Grello zu sitzen. Wie jedes Jahr ist es ein großes Highlight meiner Saison – in diesem Jahr vielleicht sogar das größte.“ Sein Teamkollege Ayhancan Güven ergänzt: „Nachdem wir zwei Jahre in Folge Zweiter geworden sind, ist das klare Ziel für dieses Jahr, meine ersten 24h Nürburgring zu gewinnen und mit Manthey den achten Gesamtsieg in diesem fantastischen Rennen einzufahren.“
Neuer Top-Qualifying-Modus sorgt für Spannung
Ein zusätzlicher Spannungstreiber ist 2026 das Top-Qualifying, das im neuen Format dreistufig aufgebaut ist. Mit dem gnadenlosen „Shoot-out“-Modus wird der Rennfreitag zu einem besonderen Spektakel mit Hochspannung. Denn erst im dritten Top-Qualifying entscheidet sich, wer als Polesitter mit den besten Karten in die ersten Rennstunden geht – und wer sich seinen Weg durch Verkehr und Multiclass-Feld früh erarbeiten muss. Gerade weil das Feld in den Top-Klassen so dicht ist, wird jede saubere Runde wertvoll. In einem Rennen, in dem am Ende häufig Minuten oder sogar Sekunden über Sieg und Niederlage entscheiden, wächst der Druck deshalb schon im Top-Qualifying maximal.
Fans dürfen sich auf rund 64.000 Überholvorgänge in 24 Stunden freuen
So spektakulär die GT3-Fights an der Spitze sind: Die 24h Nürburgring leben vom Multiclass-Feld – und 2026 ist auch dort reichlich Zündstoff vorhanden. Besonders stark besetzt sind neben den Top-Klassen etwa die Kategorien der Cup-Porsche oder auch die GT4-Klasse (SP10). Bei den Serienwagen wird es ebenfalls spannende Fights in einem sehenswerten Starterfeld geben. Die zahlreichen „Rennen im Rennen“ quer durch alle Klassen machen auch die Seele der 24h aus: Unterschiedliche Performance, dichter Verkehr, ständig wechselnde Konstellationen und viele Zweikämpfe machen das Geschehen einzigartig. Über 64.000 Überholvorgänge verzeichnete die Statistik im vergangenen Jahr – Hochspannung und Abwechslung gibt es also bei weitem nicht nur an der Spitze.
Motorsport-Festival an vier Tagen: Sport, Historie und Fanprogramm
Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring sind 2026 nicht nur ein Rennen, sondern ein Wochenende mit Festivalcharakter. Sportlich wird das durch das üppige Rahmen-programm unterstrichen: Mit RCN, Tourenwagen-Legenden und der DHLM sind Serien am Start, die Breitensport, Langstreckenflair und Nostalgie bieten. Die DHLM tritt dabei die Nachfolge der ADAC 24h-Classic an und bietet den Wettbewerbsfahrzeugen von einst eine komplette Endurance-Saison auf der schönsten Rennstrecke der Welt. Über 100 Starter standen bereits beim Debüt im Rahmen der 24h Qualifiers im April am Start, und für den zweiten Lauf im Rahmen der 24h Nürburgring werden es wohl etliche mehr werden.
Fans im Mittelpunkt – Tickets unbedingt im Vorverkauf sichern!
Auch abseits der Strecke ist bei den 24h Nürburgring jede Menge zu erleben. Für Fans bleibt das Fahrerlager der Mittelpunkt, an dem man Teams und Autos aus nächster Nähe erlebt oder eine Runde im RAVENOL-Riesenrad drehen kann. Auf der Fan-Meile im ring°boulevard konzentrieren sich viele Aussteller und Händler. Und nach Abschluss des dreistündigen DHLM-Rennens am Freitag werden parallel die beliebte Falken Drift Show in der Müllenbachschleife und die Autogrammstunde mit Trackwalk-Gelegenheit an Start/Ziel angeboten – Momente, die Höhepunkte markieren im Festival-Himmel in der Grünen Hölle. Das sportliche Geschehen am Wochenende ist auch medial voll abgedeckt: NITRO überträgt die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring live und in voller Länge. Zusätzlich sind Livestream, Ticker und Timing das ganze Wochenende über unter www.24h-rennen.de/live verfügbar. Der Vorverkauf läuft außergewöhnlich stark; Fans sollten Tickets daher frühzeitig im Onlineverkauf sichern, um am Veranstaltungswochenende keine Überraschungen zu erleben.
Text- und Bildquelle: ADAC Nordrhein Sportpresse










