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Die Garagenschätze führen uns heute nach Bleiburg in Kärnten zu Zele Racing. Michael Zele öffnet für uns seinen Schauraum und gibt uns einen faszinierenden Einblick in seine jahrzehntelange Leidenschaft für Motorsport und insbesondere für Monoposto-Rennwagen.
Die Geschichte beginnt bereits in seiner Kindheit. Sein Vater war selbst im Motorsport aktiv, zunächst auf zwei und später auf vier Rädern. Über Besuche am Österreichring und die großen Rennserien dieser Zeit wurde auch Michael früh vom Motorsport-Virus gepackt.
In den 1990er-Jahren folgte schließlich der professionelle Einstieg. Zu seinen ersten wichtigen Lehrmeistern gehörten Dr. Helmut Marko und Walter Lechner Senior. Besonders die Formel-Rennwagen ließen Michael nicht mehr los.
Anfang der 2000er-Jahre gründete er sein eigenes Rennteam. Nach ersten Einsätzen mit Opel-Lotus-Fahrzeugen folgte der Schritt in die World Series by Nissan. Zele Racing gehörte zu den Teams, die diese Rennserie in Europa von Beginn an begleiteten.
Heute beschäftigt sich Michael nicht nur mit dem Einsatz schneller Monoposto. Ein wichtiger Bereich ist die Restaurierung und Revision historischer Rennfahrzeuge. Dabei reicht das Spektrum von klassischen Formel-Fahrzeugen bis zu Sportwagen wie dem Porsche 962.
Im Schauraum entdecken wir unter anderem ehemalige AutoGP- und World-Series-Rennwagen. Fahrzeuge dieser Generation werden heute wieder bei Veranstaltungen und in historischen Rennserien eingesetzt. Mit großvolumigen Saugmotoren, hohen Drehzahlen und ohne moderne Soundbeschränkungen bieten sie Motorsport, den man nicht nur sieht, sondern auch hört.
Einer der Boliden wurde von Zele Racing bereits erfolgreich mit dem ehemaligen Formel-1-Piloten Antonio Pizzonia eingesetzt. Die World-Series-Fahrzeuge kommen außerdem für Testfahrten mit professionellen Rennfahrern zum Einsatz.
Ein weiteres Highlight ist ein Lola Formel 3000 von 1996 im Gerhard-Berger-Look. Sein Zytek-Dreizylinder? Nein: Unter der Karosserie arbeitet ein klassischer 3,0-Liter-Rennmotor mit rund 450 PS – Formel-Sport aus einer Zeit, in der elektronische Fahrhilfen noch eine wesentlich kleinere Rolle spielten.
Michael erzählt uns außerdem, warum ihn die Arbeit an historischen Rennwagen bis heute begeistert: Hier wird nicht einfach ausgetauscht. Komponenten werden zerlegt, repariert, revidiert und anschließend wieder im echten Rennbetrieb eingesetzt.
Und damit ist unsere Geschichte bei Zele Racing noch lange nicht beendet. Im zweiten Teil wechseln wir vom Schauraum in die Werkstatt. Dort sehen wir, wie historische Rennfahrzeuge restauriert, repariert und für ihre nächsten Einsätze vorbereitet werden.
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