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Home ADAC GT Masters

Highspeed-Saisonstart vor Alpenpanorama im ADAC GT Masters

23.04.2026
in ADAC GT Masters

Der lange Winter ist endlich vorbei. Am Wochenende vom 24. bis 26. April startet das ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in die Saison 2026. Zum 16. Mal geht die GT3-Nachwuchsliga auf der Formel-1-Strecke an den Start – zum ersten Mal wird dort der Saisonauftakt ausgetragen. Für das Österreich-Gastspiel im Rahmen der DTM sind unter dtm.com Tickets ab 49 Euro erhältlich. Die beiden Sprint-Rennen des ADAC GT Masters starten am Samstag und Sonntag jeweils um 15:10 Uhr. Der Sonntagslauf wird ab 15 Uhr live auf Sport1 im Free-TV übertragen. Im Rahmen der Sendung wird auch das erste Rennen nochmals in einer Highlight-Zusammenfassung gezeigt. Darüber hinaus sind beide Rennen auf Joyn, ServusTV ON und youtube.com/adacmotorsports im kostenlosen Livestream verfügbar.

Österreich-Festspiele im ADAC GT Masters
Für gleich vier Piloten und zwei Teams wird auf dem Red Bull Ring das erste Heimspiel der Saison stattfinden. Kiano Blum (18/Haupt Racing Team), Tim Hütter (19/Liqui Moly Team Engstler Motorsport), Leo Pichler (24) und dessen Porsche-Team Razoon – more than Racing sowie die Gaststarter von Baron Motorsport mit Pilot Ernst Kirchmayr (70) dürfen den Saisonauftakt vor heimischem Publikum genießen.

Für Pichler und Razoon wird es die zweite Saison im ADAC GT Masters. Er und das Team erlebten 2025 einen Saisonauftakt wie aus dem Bilderbuch mit zwei Siegen. Auch das Wochenende am Red Bull Ring war nach Wunsch verlaufen. „Wir waren Dritte auf dem Podium, das würde ich dieses Jahr gerne mindestens wiederholen, am liebsten natürlich übertrumpfen“, verrät Pichler, der aus Weiz nähe Graz stammt und die wohl kürzeste Anfahrt haben wird. „Der letztjährige Saisonstart war genial, aber das ist abgehakt. Ich freue mich riesig, dass gleich zum Auftakt viele österreichische Zuschauer und Fans vorbeikommen und uns hoffentlich die Daumen drücken.“

Rookie Kiano Blum aus Fußach am Bodensee wird seine ersten Rennen im ADAC GT Masters vor heimischer Kulisse bestreiten. Nach zahlreichen Kilometern im Ford Mustang GT3 über den Winter und dem offiziellen Testtag am Red Bull Ring fühlt sich der 18-Jährige gut vorbereitet: „Ich freue mich riesig auf das Rennwochenende und versuche, es so ruhig und fokussiert wie möglich anzugehen, dann kommt das Beste dabei heraus.“ Landsmann Tim Hütter startet erneut mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2, mit dem er 2025 die zweite Saisonhälfte bestritt. „Ich bin einen großen Schritt näher an dem, wo ich sein möchte, und habe mehr Vertrauen ins Auto und viele weitere Aspekte, in denen ich mich deutlich verbessern konnte“, so Hütter aus Gallneukirchen bei Linz. Die Ergebnisse stehen für den 19-Jährigen dabei nicht im Fokus, sondern die stetige Steigerung der eigenen Leistungen.

Wie im vergangenen Jahr, wird auch 2026 Baron Motorsport wieder als Gaststarter am Red Bull Ring dabei sein. Die Mannschaft aus Wien setzt den Ferrari 296 GT3 mit Ernst Kirchmayr und Axcil Jefferies (34/ZWE) am Steuer im Pro-AM Cup ein. Kirchmayr ist ein bekanntes Gesicht im ADAC GT Masters und gewann im Vorjahr auf dem Red Bull Ring den zweiten Lauf in dieser Wertung. Teamkollege Jefferies stammt aus Simbabwe und wurde 2022 Vierter im ADAC Prototype Cup Germany.

Die Favoriten auf dem Red Bull Ring
Der Red Bull Ring ist die schnellste Strecke im Kalender des ADAC GT Masters. Mit drei Siegen zählt Schubert Motorsport zu den erfolgreichsten Teams auf dem 4,318 km langen Kurs in der Steiermark. Die Mannschaft, die mit den Zwillingen Sandro und Juliano Holzem (21/Polch) antritt, setzte im BMW M4 GT3 Evo die schnellste Zeit bei den offiziellen Testfahrten Mitte April. Mit insgesamt sechs Siegen ist BMW auf dem Grand-Prix-Kurs in Österreich die erfolgreichste aktive Marke des ADAC GT Masters.

Das motiviert auch Leyton Fourie (20/ZAF/FK Performance Motorsport). Er teilt sich seinen BMW M4 GT3 Evo erneut mit Tim Zimmermann (29/Langenargen) und das Vizemeister-Duo des Vorjahres zählt zu den Titelfavoriten. „Für mich ist es auf jeden Fall eine große Motivation, dass wir von vielen Seiten als einer der Favoriten auf den Titel gehandelt werden. Natürlich sind große Erwartungen daran geknüpft, aber ich habe großes Vertrauen in unser Paket und glaube, wir können diese Erwartungen erfüllen. Wir kennen unsere Fehler aus dem vergangenen Jahr und haben sie behoben“, so Fourie. „Unser Auto sieht am Red Bull Ring stark aus, die Ford allerdings auch. Natürlich hat noch niemand seine Karten ganz auf den Tisch gelegt, somit fällt eine genaue Beurteilung der Ausgangslage schwer.“

Der Ford Mustang GT3 hat ein Evo-Paket für die neue Saison erhalten und kommt beim Haupt Racing Team, dem amtierenden Fahrer- und Team-Champion, dreifach zum Einsatz. 2025 siegte die Mannschaft auf dem Red Bull Ring und präsentierte sich auch bei den Testfahrten erneut stark mit der drittschnellsten Zeit. „Dass wir die Nummer 1 auf dem Auto haben, zeigt unsere Ambitionen. Das Ziel ist klar: Wir wollen ganz vorne mitkämpfen“, so Emil Gjerdrum (19/NOR).

Text- und Bildmaterial: ADAC Motorsport

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