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Die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) bot beim 58. ADAC Barbarossapreis ein Rennen der Extraklasse. Rund 25.000 Zuschauer verfolgten das Geschehen auf der Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife – und wurden Zeugen eines besonderen Moments: Formel-1-Weltmeister Max Verstappen feierte sein Debüt im Mercedes-AMG GT3.
Gemeinsam mit Daniel Juncadella und Jules Gounon überquerte Verstappen nach vier Stunden als Erster die Ziellinie. Doch rund zwei Stunden nach Rennende folgte die Wendung: Bei der technischen Nachkontrolle stellte sich heraus, dass das Team sieben statt der erlaubten sechs Reifensätze verwendet hatte. Die Konsequenz: Disqualifikation. Der Sieg ging damit an Dan Harper und Jordan Pepper im BMW M4 GT3 von ROWE RACING.
Unabhängig davon zeigte Verstappen eine beeindruckende Leistung. Bereits im Qualifying setzte er mit einer Bestzeit von 7:51.751 Minuten ein Ausrufezeichen und sicherte sich die Pole-Position. Dahinter folgten Christopher Haase im Audi R8 LMS GT3 und ein weiteres Fahrzeug von ROWE RACING.
Auch im Rennen blieb es spannend. Haase konnte sich früh an die Spitze setzen, während sich Harper und Pepper mit einer starken Strategie von Startplatz sieben nach vorne arbeiteten. „Am Nürburgring auf dem Podium zu stehen, ist immer ein Erfolg“, sagte Pepper – zu diesem Zeitpunkt noch ohne zu wissen, dass er später als Sieger gewertet werden würde.
Falken Motorsports zeigte ebenfalls eine starke Leistung und kämpfte sich von Platz zehn bis auf das Podium nach vorne. Sven Müller zeigte sich zufrieden mit dem Porsche 911 GT3 R, auch wenn im Vergleich zur Spitze etwas Leistung fehlte.
Vom Ausfall des Verstappen-Teams profitierte auch 48 LOSCH Motorsport by BLACK FALCON. Ihr Porsche 911 GT3 R rückte auf das Podium vor und sicherte sich gleichzeitig den Sieg in der PRO-AM-Wertung. In der AM-Klasse der GT3-Kategorie triumphierten Mustafa Mehmet Kaya, Gabriele Piana und Mike Stursberg.
In der stark besetzten CUP3-Klasse mit 17 Fahrzeugen setzte sich Smyrlis Racing durch. Oskar Sandberg und Alexander Fielenbach holten sich den Sieg und verwiesen SRS Team Sorg Rennsport sowie Schmickler Performance auf die weiteren Plätze. Sandberg wurde zudem als „Fahrer des Rennens“ ausgezeichnet.
In der GT4-Klasse SP10 ging der Sieg an PROsport Racing mit Anton Abee, Yannik Himmels und Jörg Viebahn im Mercedes-AMG GT4. Dahinter folgten zwei BMW-Teams.
In der Klasse VT2-RWD (Produktionswagen mit Heckantrieb) feierte Sorg Rennsport einen Erfolg mit der Toyota Supra von Piet-Jan Ooms, Ionuc Catalin Timis und Thomas Fleming. Die weiteren Plätze belegten Fahrzeuge von Schmickler Performance und erneut Sorg Rennsport.
Trotz der Disqualifikation bleibt der Auftritt von Max Verstappen ein Highlight des Wochenendes. Seine Worte zum Abschluss zeigen seine Begeisterung: Die Nordschleife sei eine der faszinierendsten Strecken der Welt – und er wolle definitiv zurückkehren.
Der nächste Lauf der NLS findet am 11. April mit der Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy statt – erneut über die klassische Vier-Stunden-Distanz.
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