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Home 24h Nürburgring & NLS

Olaf Manthey: „Die Nordschleife gehört zu uns“

21.06.2025
in 24h Nürburgring & NLS

Wäre der Titel des „Mister 24h-Rennen“ nicht bereits an den langjährigen Renn- und Organisationsleiter Peter Geishecker vergeben, Olaf Manthey würde ganz sicher zum engen Kandidatenkreis für die Vergabe gehören. Der Gründer des nach ihm benannten Unternehmens feierte vor einigen Wochen seinen 70. Geburtstag. Auch wenn er sein Lebenswerk mittlerweile in jüngere Hände gegeben hat, ist sein Name doch längst zur Marke geworden: Manthey steht heute nicht nur für ein extrem erfolgreiches Rennteam, sondern auch für High-Performance-Versionen von Porsche-Straßenfahrzeugen. Der runde Geburtstag ist ein passender Anlass, um auf das bewegte Leben dieser Motorsport-Ikone zurückzublicken, die auch den Sport auch auf der Nordschleife und die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring maßgeblich geprägt hat.

Die Nordschleife als Teil des Lebens

Geboren 1955 in Bonn, erwarb Olaf Manthey mit 18 Jahren seine Rennlizenz. Nach den Anfängen im Berg-Rennsport und mit Formel-Rennwagen fand er schnell seine Bestimmung im Tourenwagen-Sport. Sie kamen der rasanten Fahrweise des – damals – „jungen Wilden“ am besten entgegen. Die „Grüne Hölle“ zog ihn von Anfang in ihren Bann. „Ich bin selbst schon in den 70er Jahren auf der Nordschleife gefahren“, erzählt Manthey. „Immer, wenn es möglich war, war ich an der Strecke.“

1990 stieg Manthey auf zum neu geschaffenen Porsche Carrera Cup. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten krönte er sich zum ersten Champion der Serie. Diese Erfahrung entfachte seine tiefe Leidenschaft für Porsche. Obwohl er schon lange selbst an Rennfahrzeugen schraubte, gründete er erst 1996 sein eigenes Team: Manthey. Bald darauf feierte die Mannschaft vier aufeinanderfolgende Titel im Porsche Supercup – ein bis heute ungeschlagener Rekord und ein Grundstein für Mantheys beeindruckende Erfolgsgeschichte. Ob eine solche Erfolgsgeschichte heute wieder möglich wäre, bejaht Manthey: „Natürlich hat sich der moderne Motorsport stark verändert, aber trotzdem halte ich es für möglich, einen solchen Karriereweg auch heute noch hinzulegen.“

Rekordsieger der 24h Nürburgring

2006, nach 25 Anläufen, gelang Olaf Manthey endlich der lang ersehnte Sieg bei den 24h Nürburgring. Das siegreiche Fahrzeug damals: ein gelb-grüner Porsche 911 GT3-MR – der Vorläufer des legendären „Grello“-Designs. „Früher hat man ein paar Dinge angepasst, und dann konnte man auf der Nordschleife Rennen fahren“ erinnert sich Manthey. „Durch die moderneren Fahrzeuge ist das deutlich schwieriger geworden – mit der ganzen Elektronik und Steuergerätvernetzung. Da ist es nicht mehr so einfach, in kurzer Zeit aus einem Straßenfahrzeug ein motorsportfähiges Fahrzeug für die Nordschleife zu machen.“ Mit dem „Dicken“, einem 911 GT3 RSR im gleichen Design, gewann das Team auch 2007, 2008 und 2009. Drei weitere Siege folgten, zuletzt 2021 – eine unübertroffene Bilanz in der „Grünen Hölle“.

Auch als Teamchef setzte sich Manthey weiterhin selbst hinters Lenkrad, vor allem bei Langstreckenrennen am Nürburgring. Zwischen 1992 und 1995 holte er im Mercedes 190 Evo II 22 Gesamtsiege in der VLN. Sein 30. Gesamtsieg, den er 2005 bei seinem Abschiedsrennen mit Timo Bernhard feierte, war ein emotionaler Höhepunkt und macht ihn bis heute zum erfolgreichsten Piloten der Serie. Auch wenn er sich vom aktiven Rennsport verabschiedet hat, bleibt Olaf Manthey weiterhin im historischen Motorsport aktiv.

Junge Nachfolger im Herzen gleich

Um den zur Marke gewordenen Namen Manthey in die Zukunft zu tragen, fand der Gründer gleichgesinnte Nachfolger in den beiden Raeder-Brüdern. „Sie haben die gleiche Denke wie ich: Nicht große Sprüche bringen, sondern durch Ergebnisse glänzen. Die beiden machen einen ganz hervorragenden Job“, schwärmt der ehemalige Teamchef. „Ich habe das noch lange beratend begleitet, aber die beiden können schon seit vielen Jahren alleine laufen.“

Der Wandel hat auch im Unternehmen Manthey für Veränderungen gesorgt. Das betrifft auch die Präsenz im Endurancesport: „Natürlich sind wir nicht mehr ganz so oft vertreten, wie in den vergangenen Jahrzehnten, weil sich eben auch die Anforderungen in unserer Firma über die Jahre hinweg verändert haben, und leider können wir nicht immer auf vielen verschiedenen Hochzeiten gleichzeitig tanzen“ so Manthey, der aber sicher ist: „Aber am Ende gehört die Nordschleife zu Manthey und uns kriegt von der Nordschleife niemand weg.“

Text- und Bildquelle: ADAC Nordrhein Sportpresse

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