Bei den ADAC RAVENOL 24h Nürburgring 2026 gibt es einen Wechsel der besonderen Art. Bei PROsport Racing tauscht der bekannte Pilot Marc Hennerici das Lenkrad gegen den Stuhl des Teamchefs am Kommandostand ein. Das heißt, in diesem Jahr lenkt er statt seines eigenen Boliden die Geschicke von PROsport, die mit vier verschiedenen Fahrzeugen in vier Klassen antreten. In der SP9 Pro startet der Mercedes-AMG GT3 #26, in der SP9 AM der Aston Martin Vantage AMR GT3 #37, in der SP10 AM und SP10 PRO-AM je ein Mercedes-AMG GT4 (#175 und #176). Hennerici trat in seiner aktiven Laufbahn insgesamt 19 Mal bei den 24h Nürburgring an und konnte drei Klassensiege erringen.
„Als Teamchef hast du echt einen busy Job. Du bist von morgens bis in die Nacht an der Box und hast ständig etwas zu tun. Dagegen ist das Leben als Fahrer relativ entspannt: Nach dem Fahren sprichst du mit deinem Ingenieur und danach hast du Freizeit. Es ist eine Herausforderung, aber es macht auch unglaublich viel Spaß. Mit PROsport sind wir hier mit 52 Teammitgliedern plus 16 Fahrern am Wochenende vor Ort und ich bin für die ganze Truppe verantwortlich,“ berichtet Hennerici von seinen ersten 24h aus der Teamchef-Perspektive.
Auf die Frage, ob er das Fahren etwas vermisst, antwortet der Mayener: „Aktuell bin ich so beschäftigt, dass ich gar keine Zeit habe darüber nachzudenken. Ich vermisse es also nicht wirklich. Allerdings muss man auch sagen, dass ich dieses Jahr schon als Instruktor einige Runden auf der Nordschleife gedreht habe, den Roll-out unserer Autos in Mendig gefahren bin und hoffentlich noch später dieses Jahr mit PROsport Classic ins Lenkrad greifen werde. Man bleibt ja Rennfahrer, das geht ja nicht weg.“
Text- und Bildquelle: ADAC Nordrhein Sportpresse










