In den letzten Minuten des Qualifyings für das Sonntagsrennen bei den ADAC Nürburgring 24h Qualifiers purzelten noch einmal die Zeiten. Nachdem die Session am Morgen bei noch feuchter Strecke begann, trocknete die Piste im Laufe des Qualifyings immer weiter ab, sodass die Bedingungen sich deutlich verbesserten. Es war schließlich Christian Krognes, der im Walkenhorst-Aston Martin Vantage AMR GT3 in 8:18.515 Min. #34 die Bestzeit fuhr. Er war 2,168 Sekunden schneller als Alessio Picariello (BEL) im Dunlop-Porsche 911 GT3 R #17.
#3 Verstappen / Auer (Mercedes-AMG GT3)
08:57 Uhr liegt derzeit auf dem zweiten Rang – Lucas Auer sitzt am Steuer
09:07 Uhr Max Verstappen klettert hinters Steuern und fährt nun auf die Strecke
09:14 Uhr Lucas Auer: „Die ersten Runden waren okay. Die Strecke trocknet langsam ab. Unser Ziel ist es Runden und Daten zu sammeln. Wir wollen am Auto noch die letzten Feineinstellungen vornehmen und die verschiedenen Streckenbedingungen mitnehmen.“
09:47 Uhr Max Verstappen: „Für mich ist das ein wichtiges Wochenende, auch um Lukas ein bisschen zu unterstützen. Er saß von uns allen bisher am wenigsten im Auto, deshalb ist es wichtig, ihn innerhalb der Gruppe auf Speed zu bringen. Das Auto funktioniert echt super. Gleichzeitig lerne ich selbst noch dazu, was das Setup angeht – wir probieren immer noch Kleinigkeiten aus, um noch mehr Pace zu finden. Die anderen Teams arbeiten ja auch an ihrem Finetuning und der Balance, und genau das versuchen wir eben auch. Hoffentlich passt dann alles für das Hauptrennen. Heute geht es einfach um mehr Rennerfahrung und darum, noch vertrauter mit dem Auto zu werden. Auch die Bedingungen muss man sich anschauen: Wir sind jetzt im Nassen gefahren, hoffentlich wird es später trocken. Aber es könnte immer noch nasse Stellen geben, wo das Gras feucht ist – man muss also beim Überholen abseits der Ideallinie ein bisschen vorsichtig sein. Für mich ist es gut, einfach alle Bedingungen mal mitzunehmen. Ich wollte hier schon seit einer ganzen Weile an den Start gehen. Ich habe viel Langstreckensport verfolgt, und das hier ist definitiv eines der „härtesten“ Rennen, die es gibt. Jetzt, wo ich zum ersten Mal die Chance dazu habe, bin ich natürlich sehr gespannt, wie das Ganze laufen wird.“
#7 Stalidzane / Paul / Lefterov (Lamborghini Huracan GT3 EVO2)
09:10 Uhr Franz Konrad, Teamchef von Konrad Motorsport: „Ich kann heute nur ganz schlecht sprechen, ich bin so erkältet. Also wir haben uns natürlich vorgenommen, vorne mitzumischen. Aber die Bedingungen sind extrem schlecht und man muss jetzt den richtigen Reifen draufhaben. Wir hatten schon einen kleinen Kontakt beim Überrunden. Das Auto ist aber wieder okay.“
09:33 Uhr Patricija Stalidzane: „Boah, das waren meine ersten Runden im Nassen mit dem GT3. Den Respekt vor dem Auto habe ich hier auf der Strecke jetzt definitiv gelernt. Wir haben heute eh nichts zu gewinnen, deshalb bin ich ganz entspannt gefahren, um das Auto erstmal kennenzulernen. Für mich ist das alles hier noch Neuland, ich taste mich da langsam ran. Ich vertraue Max Paul da voll – der wird sicher nochmal richtig Attacke machen, genau wie gestern. Wenn er im Top-Quali eine freie Runde kriegt, ist viel drin. Was wir dann im Rennen reißen können und wo ich mich am Ende einsortiere, das werden wir dann sehen.“
#8 Veremenko / SELV (Audi R8 LMS GT3 evo II)
09:20 Uhr Selv: „Das ist ganz normales Nürburgring-Wetter für die Nordschleife: wechselhafte Bedingungen. An vielen Stellen ist es extrem rutschig, an anderen wiederum ist der Grip gut – natürlich nur nasser Grip bzw. ‚Intermediate-Grip‘, aber der Grip ist berechenbar. Das war ein gutes Warm-up für das Rennen. Oberste Priorität hat das Ankommen. Wir werden sehen: Wenn es trocken wird, wäre das großartig, aber der Audi liegt auch bei wechselhaften Bedingungen sehr gut. Außerdem haben wir gute Reifen; wir probieren gerade einen neuen Michelin aus, der sich sehr sicher anfühlt. Unsere Strategie ist eine stabile Pace – keine Fehler machen, das Auto nicht wegschmeißen und einfach die Ziellinie überqueren.“
#16 Haase / Sims / Green (Audi R8 LMS GT3 evo II)
08:44 Uhr Christopher Haase in langsamer Fahrt unterwegs
08:48 Uhr Haase muss neben der Strecke gewesen sein. Der Audi R8 GT3 kommt mit einer beschädigten linken Fahrzeugseite an die Box zurück.
08:54 Uhr Christopher Haase zu seinem Ausrutscher: „Wir haben den Reifen einfach nicht zum Arbeiten bekommen. Ich kann nicht mal sagen, warum ich überhaupt in den Reifenstapel gerutscht bin. Aber man fährt wie auf Eis und dann kann das passieren. Aber es ist nichts schlimmeres passiert.“
#26 Christodoulou / Lulham / Grenier (Mercedes-AMG GT3)
09:47 Uhr Adam Christodoulou mit Reifenschaden in langsamer Fahrt zurück an die Box.
#34 Krognes / Thiim (Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO)
09:22 Uhr Nicki Thiim: „Wir haben ein kleines Sensorproblem. Also eigentlich nur eine kleine Sache, die schnell gelöst sein wird und dann geht es gleich wieder weiter.“
09:51 Uhr Übernimmt mit einer Bestzeit von 8:18.515 Min. die Führung vor #67 Mies / Vervisch / Scherer / Caresani (Ford Mustang GT3)
#36 Reeh / Schall / Walkenhorst / Scherer (BMW E89 Z4 (EVO 2013))
08:43 Uhr Nachtrag zu den technischen Problemen im gestrigen Rennen: Ein Sensordefekt an den Schaltwippen sorgte für Probleme, weswegen man das Rennen aus der Boxengasse aufnehmen musste.
09:41 Uhr Julian Reeh: „Wir hatten die letzten Tage echt Pech – und zwar nichts, was wir uns selbst zuzuschreiben hätten, sondern einfach nur Pech. Es war jetzt wie eine Erlösung, ins Auto zu steigen und zu merken, dass alles funktioniert. Das Auto fährt sich einfach geil und macht mega Spaß. Ich würde sagen, die Strecke ist zu 90 % trocken, man kann jetzt gleich auf Slicks wechseln. Der Regenreifen hat bei uns gerade noch so funktioniert. Generell hatten wir das Auto über die letzten Wochen hinweg fast komplett neu aufgebaut; es gab eigentlich keine technische Komponente, die wir nicht angefasst haben. Sogar das Fahrwerk war vier oder fünf Wochen zur Revision weg. Da war es natürlich extrem schade, dass von den vier Dämpfern dann direkt zwei defekt waren.“
#47 Fukuzumi / Gamo / Krohn / Pittard (Mercedes-AMG GT3)
09:14 Uhr Fukuzumi in langsamer Fahrt zurück in die Box
#71 Blank / Großmann / Jöns (Audi R8 LMS GT3 evo II)
09:51 Uhr Otto Blank: „Auf die Strecke zu gehen ist schon ein sehr mulmiges Gefühl im ersten Moment. Auf der anderen Seite, wenn man dann so in seinen Rhythmus reinkommt, dann muss man es auch so ein bisschen verdrängen. In der Kurve, wo es passiert ist, hat man schon ein sehr komisches Gefühl, weil es auch noch ein bisschen glatt ist. Aber irgendwann muss man das ausblenden, weil man sonst, glaube ich, zu sehr sich darauf fokussiert und dann auch Fehler macht. Heute wollen wir das Auto noch ein bisschen abstimmen. Die beiden Mitfahrer, die mit mir im Auto sitzen, müssen es noch etwas mehr kennenlernen. Auch jetzt in diesen wechselhaften Bedingungen. Ich fahre das 24h-Rennen zum ersten Mal in einem GT3. Ich brauche einfach Kilometer ohne Ende. Und das war für mich oder das Team unser Fokus Nummer eins.“
#77 Weerts / de Wilde (BMW M4 GT3 EVO)
09:27 Uhr Torsten Schubert, Teamchef von Schubert Motorsport: „. Der gestrige Tag war natürlich nicht schön, aber so ist nun mal der Sport. Leider passiert immer mal irgendwas, was keiner möchte. Ich denke, wir müssen jetzt vernünftig heute unser Rennen zu Ende fahren. Wir müssen unser Testprogramm weiter durchziehen, damit wir hier vernünftig das 24h-Rennen bestreiten können. Wir sind wegen den Reifen ganz froh, dass heute Morgen mal nass ist, um auch mal diese Bedingungen zu probieren. Ich denke, wir fahren jetzt ins fast Trockene rein. So können wir auch nochmal alles probieren. Also vom Testprogramm her ist es eigentlich sehr schön. Heute Nachmittag wird es sicherlich, so wie die Wettervorhersagen sind, trocken bleiben. So können wir dann auch ein Trockensetup über die Distanz fahren können. Da sind wir gar nicht so schlecht aussortiert. Eine nassere Strecke wäre mir heute Morgen lieber gewesen.“
#80 Engel / Schiller / Stolz (Mercedes-AMG GT3)
08:57 Uhr führt derzeit mit einer Rundenzeit von 9:11.191 Min. die Zeitenliste an.
#84 Engstler / Bortolotti / Niederhauser (Lamborghini Huracan GT3 EVO2)
08:44 Uhr Patric Niederhauser setzt im Abt-Lamborghini die erste Bestzeit mit einer Zeit von 9:36.859 Min.
#108 Beck / Schmidt (BMW 325i (e90))
08:58 Uhr war in der Boxengasse zu schnell unterwegs und erhält nach der ersten Rennrunde eine Zeitstrafe von 30 Sekunden.
#632 Broadbent / Brown / Charoudin / Metzger (Porsche 911 GT3 Cup (992))
09:05 Uhr Manuel Metzger: „Es ist schon relativ trocken. Ich denke noch so zwei, drei, vier Runden, dann kann man auf Slicks wechseln. Also gewisse Streckenbereiche sind schon trocken oder haben eine trockene Fahrspur. Andere Passagen sind halt noch nass. Vor allem unter Bäumen. Aber das Auto hat gut funktioniert. Ich habe mich wohl gefühlt. Wir peilen natürlich immer den Klassensieg in der AT2 an, das ist unser Ziel. Natürlich wollen wir wieder das beste Cup-Auto zu sein oder bei den Cup-Autos zumindest mitzumischen. Wir haben heute das Schwesterauto am Start aus der Cup-Klasse mit Raphael und Noah. Die sind wahrscheinlich schwer zu schlagen, aber dahinter versuchen wir „best of the rest“ zu sein.“
09:34 Uhr Der von den Fans als „Influencer-Porsche“ betitelte Renner in der Klasse der Alternativen Treibstoffe führt zur Zeit die Klasse mit gut 24 Sekunden vor dem Girls-only Porsche. Im Gesamtergebnis befindet man sich auf Platz 38 und damit im Vergleich im vorderen Mittelfeld der baugleichen Cup-Porsche.
#830 Basseng / Lauck / Bastian / Azcona (Hyundai Motor Company Elantra N TCR)
09:13 Uhr Der Hyundai TCR kommt bei den Bedingungen bestens zu Recht und ist mit großem Abstand schnellster Fronttriebler auf Platz 36.
#920 Metzger / Nagelsdiek / Sun Tzu (Porsche 911 GT3 Cup (992))
09:01 Uhr Raphael Rennhofer: „Leider bin ich in einen Reifenstapel gerutscht. Zum Glück ist der Schaden nur kosmetisch und das Lenkrad stand noch gerade. Ich denke, das Team bekommt es hin und wir werden in Kürze wieder auf der Strecke sein.“
#925 Miller / Lander / Wehrmann (Porsche 911 GT3 Cup (992))
09:13 Uhr Der Huber-Porsche ist zur Zeit der schnellste Cup-Porsche auf der Strecke mit einer Zeit von 9:42.639 Min.
Text- und Bildquelle: ADAC Nordrhein Sportpresse










